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PSG-Überraschungskönig Bernhard Schlütter – und was seine Frau dazu sagt

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Bericht von Ai-Lan Na-Schlütter im Süderländer Tageblatt (17. Juni 2019)

Die Plettenberger Schützengesellschaft hat einen neuen Schützenkönig: Bernhard Schlütter. Und mit ihm hatte im Vorfeld keiner gerechnet, auch ich nicht und ich bin seine Ehefrau. Eine faustdicke Überraschung servierte mein Göttergatte also so mir nichts dir nichts seiner Königin Sabine Wilmink, mir und seinem zukünftigen Hofstaat, die alle eigentlich erst im kommenden Jahr mit dem Scharfschützen gerechnet hatten.

Sieben Kandidaten

Im Schießstand der PSG, wo draußen munteres Biervernichten herrschte und viele nichts von der spannenden Situation 100 Meter vor dem heiß begehrten Königsvogel mitbekamen, kämpften sieben Kandidaten um die Königswürde. Im Hintergrund drückten viele Schützen ihrem Favoriten die Daumen. Volker Maintz, Jens Stederoth, Moritz Marl, Lars Grossmann, Bernhard Schlütter, Philip Plassmann und Pascal Riedesel stellten sich in den Endkampf und erhielten per Losentscheid ihre Schießreihenfolge. Maintz, heiß gehandelter Kandidat im Vorfeld, erwischte die Losnummer eins.

Eigentlich wäre es damit gewesen, denn Maintz zeigte sich im Vorfeld als sehr guter Schütze. Doch er bewies Nerven wie die anderen aussichtsreichen Kandidaten. Zwei ganze Runden rührte sich der hölzerne Aar nicht vom Fleck, bis es mein Mann Bernhard, eigentlich nur als Wettkampfpartner eingestiegen, nicht mehr aushielt und in der dritten Runde dem Kampf um die Königswürde mit dem 710. Schuss ein Ende setzte.

Foto: Ai-Lan Na-Schlütter

Vogel-Double

Seitdem bekommt er das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht. „Das gab es noch nie, dass einer, der den Probevogel herunterholt, im gleichen Jahr den Königsvogel schießt“, hörte man auf dem Schießstand mehrfach. Unverhofft kommt oft. Sein Traum vom Schützenkönig in der PSG ist in Erfüllung gegangen.

Volker Maintz zeigte sich als fairer Verlierer, gratulierte und freute sich wie die anderen mit Bernhard. Maintz traurig, aber gefasst: „Noch ist nicht aller Tage Abend, ich komm’ wieder, keine Frage“ und wirft damit seinen Hut für das nächste Mal erneut in den Ring.

Sichtlich genoss Bernhard den kleinen Präsentiermarsch vorbei an jubelnden Zuschauern und Schützen und empfing später am Abend freudestrahlend seine Königin Sabine Wilmink. Das Schützenvolk feierte eine fröhliche Party zur Musik der Partyband D-Lite.

Der Hofstaat

Der Hofstaat von Bernhard Schlütter und Sabine Wilmink: 1. Adjutant Jörg Wilmink mit Ai-Lan Na-Schlütter, 2. Adjutant Christian Teichert mit Christine Teichert, Dirk und Ulrike Meisch, Michael und Anke Klose, Gerd und Monika Lange, Peter und Ute Kienast, Stefan und Friederike Schauerte, Thomas und Susanne Syberg, Jannis Wilmink und Tamara Verbeke, Sander Wilmink und Sara Teichert, Ole Börner und Tanitha Schlütter

Insignienschützen

Dirk Schlönhardt (Krone, 118. Schuss), Henning Rösner (Apfel, 197.), Stefan Wegener (rechter Flügel, 410.), Thomas Römer (Zepter, 664.), Philipp Geske (linker Flügel, 693.)



Sam Fellmer ist Kinderprobevogelkönig

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Sam Fellmer ist Kinderprobevogelkönig 2019 der Plettenberger Schützengesellschaft. Der Wettbewerb wurde im Rahmen des Familienfestes am Schießstand auf dem Kohlbuschberg ausgetragen.

Es war ein toller Tag auf dem Kohlbuschberg! Bei bestem Wetter, gekühlten Getränken, Kuchen, Würstchen und Steaks vom Grill fühlten sich Kinder und Eltern pudelwohl. Mit rund 100 Gästen war der Besuch sehr gut.

Insignienschützen: Tyler Wiedemann (Krone), Tjark Schmidt (Zepter), Jonas Brill (Apfel), Tjark Schmidt (rechter Flügel), Annika Brehme (linker Flügel)

Familienfest am Kohlbuschberg Foto: Thomas Knappe
Das Schützenkönigspaar Stefan Riedesel und Ines Runge ehrten die Insignienschützen und Probevogelkönig Sam Fellmer. Foto: Thomas Knappe

Höhner-Konzert am 31. Oktober in der PSG-Schützenhalle

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Plettenberg. Die Kölner Kultband Höhner gastiert am 31. Oktober zum Konzert in der Schützenhalle der Plettenberger Schützengesellschaft. Am Montag, 6. Mai, beginnt der Kartenvorverkauf.

Die Höhner sind der musikalische Exportschlager aus Köln. Egal ob Party-Schlager, Ballade oder rockiger Song, die Höhner wissen in jedem Metier zu überzeugen. Die Band hat längst bundesweit Kultstatus erreicht und auch international einen großen Bekanntheitsgrad. Sie steht für Hits wie „Pizza wundaba“, „Die Karawane zieht weiter“, „Viva Colonia“, „Wenn nicht jetzt, wann dann“ und „Schenk mir dein Herz“. Auch ihre neueren Erfolge wie „Wir sind für die Liebe gemacht“ und „Wir halten die Welt an“ stehen für dieses einzigartige Hitpotenzial.

Der Sound der Höhner ist dabei bewusst handgemacht und ihre Texte überzeugen mit feinsinnigen Hintergedanken und viel Gefühl. Das werden Henning Krautmacher, Hannes Schöner, Joost Vergoossen, Jens Streifling, Micki Schläger und Heiko Braun auch bei ihrem Gastspiel in Plettenberg unter Beweis stellen.

In ihrer Veranstaltungsreihe 1836 event präsentiert die Plettenberger Schützengesellschaft damit nach Brings im Vorjahr eine weitere Kölner Superband im Sauerland.

Am 31. Oktober ist ab 19 Uhr Einlass in die Schützenhalle. Das Konzert beginnt um 20.30 Uhr. Als Einheizer spielt die Band Kölsch Connection.

Karten für das Höhner-Konzert gibt es ab Montag, 6. Mai, in den Filialen der Vereinigten Sparkasse im Märkischen Kreis und in den Geschäftsstellen der Fahrschule Fellmer oder können bestellt werden per E-Mail an kontakt@1836-event.de (zzgl. Versandkosten 3,50 Euro pro Einschreiben).

Kartenpreise

  • Stehplätze: Vorverkauf 30 Euro, Abendkasse 33 Euro inkl. Steuern und Gebühren
  • VIP-Karten (separater Bereich mit reservierten Sitzplätzen, inkl. Catering/warmes Buffet und Getränke): 99 Euro (buchbar nur per E-Mail an kontakt@1836-event.de)

Die Schützengesellschaft trauert um ihren Ehrenvorsitzenden Karl-Josef Schmidt

Die Mitglieder der Plettenberger Schützengesellschaft trauern um ihren Ehrenvorsitzenden Karl-Josef Schmidt. Er ist am 2. April im Alter von 93 Jahren verstorben.

Die PSG-Mitglieder kennen und schätzen den Rechtsanwalt und Notar vor allem aus seiner Zeit als 1. Vorsitzender der Schützengesellschaft. Von 1977 bis 1990 hatte Kajo, wie er von den Schützenbrüdern genannt wurde, diese Position inne. Der Journalist Bernd Maus schrieb anlässlich seines 50. Berufsjubiläums als Anwalt und Notar auch über sein ehrenamtliches Engagement: „Unvergessen bleiben seine Thronreden, häufig in weiten Passagen zitiert in der örtlichen Presse, immer viel diskutiert, manchmal umstritten. Gegen Kritik setzte Schmidt stets Leistung. Und in dieser Hinsicht sind seine Verdienste unbestritten.“ In Würdigung dieser Verdienste wurde Kajo Schmidt 1990 von den Mitgliedern zum Ehrenvorsitzenden gewählt.

Zeremonienmeister und Schützenkönig

Als Nachfolger von Paul Niggemann übte Kajo Schmidt seit 1964 das Amt des Zeremonienmeisters aus. Als solcher war er betraut mit der Organisation des Westfälischen Schützentages vom 19. bis 21. April 1968 in Plettenberg. Ab 1972 war er 2. Vorsitzender, 1977 bis 1990 in der Nachfolge von Günter Dienstühler 1. Vorsitzender. Zusammen mit Oberst Gerhard Wilmink bereitete er das 150. PSG-Jubiläum im Jahr 1986 vor, koordinierte das Festbuch und war in heimatgeschichtlichem Bewusstsein einer der Motoren bei der Brunnenfreilegung (auf 26 Meter Tiefe) an der Burgruine Schwarzenberg. 1975 war Karl-Josef Schmidt Schützenkönig mit Königin Helga Wilmink.

Weitere Ehrenämter

Im SGV: über seinen Vater als 5-Jähriger erste Kontakte zur Wanderbewegung; Mitglied in der Abteilung Plettenberg seit 1941 nach dem Tod des Vaters; nach seiner Ausbildung zusammen mit dem damaligen Vorsitzenden Alfred Klöckner bei der Bundesbahnverwaltung in Wuppertal Verhandlungsführer zum Kauf des jetzigen SGV-Heims am Hestenberg; von 1958 bis 1967 Organisation der Fahrten zu Deutschen Wandertagen; Vorbereitung und Durchführung des 43. Sauerländischen Gebirgsfests im Juni 1961 in Plettenberg.

In der UWG (heute PWG): 1975 als UWG-Mitglied in den Rat der Stadt Plettenberg gewählt (1979 wegen des Engagements in der PSG für kein weiteres Ratsmandat angetreten); als Vorsitzender des Stadtwerke-Ausschusses aktiv beteiligt an der Gründung der Stadtwerke GmbH und seit 1977 deren erster Aufsichtsratsvorsitzender; gleichzeitig Vorstandsmitglied des Wasserbeschaffungsverbands in Lüdenscheid; Spatenstich zum Bau der Wasserleitung von der Versetalsperre zum Bredeneck zur Sicherung der Wasserversorgung in Plettenberg; 1975 bis 1979 Vertreter der Stadt im Verwaltungsrat des Ev. Krankenhauses.